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Touren / Skitouren / Südtirol / Ortler Alpen / Martelltal

Wolfgang Lauschensky | 29.01.2010
Schwer

Zufallspitze – Monte Cevedale : Überschreitung / Skitour


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100130113353.ovl - Wolfgang Lauschensky 
100130113350.kml - Wolfgang Lauschensky 

TOURBESCHREIBUNG

Region, Land Tourengebiet
Südtirol, IT Ortler Alpen / Martelltal
Günstigste Jahreszeit Gehzeit
Frühjahr 7 Std 0 Min
Höhenmeter Aufstieg Höhenmeter Abfahrt
1.800HM 1.800HM
Schwierigkeit Aufstieg Abstieg
Kondition Panorama
Exposition Aufstieg Ergänzung zur Exposition
Südwest
Ausgesetzte Stellen  
Nein  
Ausgangspunkt  der Tour anzeigen Startpunkt GPS Position
Parkplätze vor der Materialseilbahn der Zufallhütte. Längengrad: 10,6843543052
Breitengrad: 46,4865890098
Anreise / Zufahrt
Entweder von Meran das Etschtal hinauf oder über den Reschenpaß das Etschtal hinunter bis Goldrain. Dort zweigt man südlich über Morter in das Martelltal ab und fährt am Zufrittstausee vorbei bis zum Talschluss auf 2050m.
Charakteristik
grandiose Skihochtour
Gipfel / Berg
Zufallspitze: 3757m, Monte Cevedale: 3769m
Ausrüstung
Komplette Hochtourenausrüstung (Schitourenausrüstung, Gurt, Karabiner, Rebschnüre, Seil, Pickel, Eisschrauben?, Steigeisen)
Wegbeschaffenheit
freies Gelände
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Zustieg zur Zufallhütte: ein mit Stangen markierter Weg (Ratrackspur) führt zuerst im schütteren Wald über welliges Gelände und zuletzt über eine kurze felsige Steilstufe in einer dreiviertel Stunde zur Hütte. Bei einem mehrtägigen Aufenthalt auf der Hütte wird das Gepäck mit der Materialseilbahn transportiert.

Wenige Meter hinter der Hütte beginnt eine etwas unangenehme Steilstufe, die zuerst in einer steilen Rinne und dann in einer etwas ausgesetzten Querung nach links überwunden wird. Danach erreicht man das breite und flache Tal des Plimabaches. Den Bach überquert man an geeigneter Stelle und steuert flach quer durch das Tal südwärts eine Steilstufe an. Ist diese (frühmorgens gerne beinhart und harscheisenverdächtig) überwunden, erblickt man links die Martellerhütte. Unterhalb der Hütte steigt man nun südwestlich ein Hochtal hinauf und wendet allmählich Richtung Westen. Auf einem flachen Rücken erblickt man rechts den flachen Zufallferner (spätere Abfahrt). Entlang der Zungenspitze des Gletschers steuert man südlich eine kurze Steilstufe an. Oberhalb dieser betritt man den Furkeleferner. Dieser ist spaltenreich und gefährlich, Anseilen ist unbedingt ratsam. An seiner orographisch linken Seite geht es mittelsteil höher. Nach einer weiteren Steilstufe erreicht man ein flaches Gletscherbecken. Danach wird in einem Rechtsbogen zu den nördlichen Felsausläufern der Eisschulter der Zufallspitze steil hochgestiegen. Jetzt wendet man südwärts und steuert eine Scharte im Südostgrat der Zufallspitze im aufsteilenden Gletscherkar an. Die Scharte wird steil mit engen Serpentinen (oder zu Fuß) erklommen. Es eröffnet sich ein erster Blick auf die Südflanke des Cevedale. Etwas südlich unterhalb des Südostgrates steigt man im Firn höher, bis der Grat in einen steilen felsdurchsetzten Südrücken übergeht. Der wird so hoch wie möglich angestiegen. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz der Zufallspitze werden am etwas ausgesetzten Grat eher zu Fuß zurückgelegt. Eine kurze Abfahrt südlich unter einem Felsriegel im Gratverlauf zwischen Zufallspitze und Cevedale, danach wird aufgefellt und mittelsteil in den Gratsattel aufgestiegen (oder man überklettert den Felszacken im -II° und wandert am Grat zum Sattel). Ein mittelsteiler Rücken führt südwestwärts zuletzt flach zum ungeschmückten Cevedalegipfel.
Abfahrt
Die Abfahrt zurück zum Sattel ist einfach. Danach geht es steil die Nordflanke des Cevedale hinunter bis zur häufig offenen Randspalte. Ist sie an geeigneter Stelle überwunden, führt ein breiter steiler Gletscherhang in flacheres Gelände. Man gleitet nordwestlich am flachen Gletscher dahin.
Nun gibt es zwei Abfahrtsvarianten:
Entweder man umfährt die Nordabstürze der Zufallspitze steil und mündet in den flachen Zufallferner, der genüsslich bis zu seinem Ende zuletzt mild gleitend ausgefahren wird. Da erreicht man die Aufstiegsspur und erblickt gegenüber dem Tal die Martellerhütte. Nun beliebig das Hochtal hinunter zum Plimatal. Flaches Überqueren des Tales und ein kurzer Gegenanstieg führt zur letzten Steilstufe oberhalb der Zufallhütte.
Oder man fährt nördlich Richtung Casatihütte (Einkehrmöglichkeit), weiter über den welligen Langenferner, den man über die steile Gletscherzunge verläßt, ins Plimatal ab. In mäßigem Gefälle und sehr flachem Geschiebe, zuletzt mit einem kurzen Gegenanstieg, geht es zurück zur Steilstufe oberhalb der Zufallhütte.
Abfahrt von der Hütte entlang des Aufstiegsweges.
Stützpunkt
Zufallhütte auf 2265m: http://www.zufallhuette.com/zufallhuette/index.php.
evtl. Martellerhütte auf 2610m: http://www.martellerhuette.com/
Zielpunkt
Zufallspitze: 3757m, Monte Cevedale: 3769m
Rast / Einkehr
Zufallhütte auf 2265m: http://www.zufallhuette.com/zufallhuette/index.php.
Martellerhütte auf 2610m: http://www.martellerhuette.com/
Casatihütte auf 3269m: http://www.rifugiocasati.it/ted_home.htm

Karten
Kompass 50 Blatt 072 (Nationalpark Stilfser Joch)
Literatur
blv: Skitouren in Südtirol von Ulrich Kössler
Bemerkung
lange hochalpine Tour, hohe Spaltensturzgefahr, stabiles Wetter nötig. Die Cevedale-Nordwand muß bei Blankeis mit Steigeisen abgestiegen werden.
Autorname Autorkontakt
Wolfgang Lauschensky Feedback an Autor
Letzte Änderung Autor
29.05.2010
Zugriffe Gesamt Zugriffe Oktober 2020
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