Auf der B 158 (Salzburg - St. Gilgen) bis zum Kreisverkehr östlich von Hof. Dort nach Süden abzweigen. An Faistenau vorbei über die Hinterseer Landesstraße (L 202) bis in die kleine Ortschaft Hintersee. Direkt vor der Kirche zweigt rechts eine Straße ab. Entlang der Friedhofsmauer, dann über eine Wiese und über eine Brücke zum Naturdenkmal Satzstein, wo sich auch der gebührenpflichtige Wanderparkplatz befindet.
Charakteristik
Abwechslungsreicher Anstieg über den steilen Nordostgrat auf den Schmittenstein.
Vom Parkplatz wandert man im Ladenbachgraben auf der Forststraße (Weg Nr. 850) bis zur Linkskehre. Gleich danach zweigt rechts (Wegweiser) der Steig zur Ladenbergalm ab. Im schattigen Graben geht es bei angenehmer Steigung weiter. Schließlich wird der Graben nach links verlassen und man erreicht die Forststraße. Über diese wäre ebenfalls ein Anstieg möglich, allerdings deutlich länger. Der Straße folgt man für rund 400 m und nimmt nach deren Rechtsbiegung wieder den Abkürzungssteig zur Ladenbergalm. Ein kurzer Abstecher (Wegweiser) führt nach links zur sehenswerten Hanslkirche, einer großen Halbhöhle mit Wasserfall. Weiter zur Ladenbergalm und über die Wiesen in den Sattel zwischen Ladenberg und Sattelköpfel. Bei der Querung entlang der Westseite des Sattelköpfels verliert man anfangs etwas an Höhe, dann geht es, zuletzt auf einem Steig, hinüber in den Sattel. Dieser heißt einfach nur „Sattel“, Gedenkkreuz, Sitzbank. Auf dem Weg Nr. 840 startet man hinauf Richtung Schmittenstein. Zuerst noch über Weideflächen, dann durch den Wald. Einige Steilstufen leiten hinaus auf den schönen und aussichtsreichen Grat. Nach einer flacheren Passage am schmalen, aber einfachen Grat folgen einige leichte Kraxelstellen bis 1. Eine kurze, sehr steile Felsstufe ist mit einem lockeren Drahtseil gesichert (A/B). Man gelangt bis knapp vor den Gipfelaufbau. Dort quert der Steig die abschüssige und exponierte Grasflanke und führt dann direkt am Fuß der Felswand in der Nordwestflanke vom Schmittenstein zum Normalweg hinüber. Diese Querung ist bei Nässe unangenehm. Sobald man den Normalweg erreicht hat, geht es über einfache Felsstufen (1- oder A, seilgesichert) wenige Meter hinauf zum Gipfelgrat und nach rechts auf den höchsten Punkt vom Schmittenstein. Der Abstieg erfolgt bis in den Sattel am selben Weg. Weiter auf dem Weg Nr. 840 zur Bergalm. Man quert wieder am Sattelköpfel entlang, diesmal aber an seiner Südseite. Noch bevor der Weg einen Bogen hinüber Richtung Bergalm macht, steigt man weglos links hinauf in den Sattel zwischen Sattelköpfel und Bergköpfel. Auf einem Steig zum Waldrand und über den Gratrücken durch den Wald, die letzten Meter wieder im freien Gelände ohne Schwierigkeiten auf das Bergköpfel, ca. 45 Minuten vom Gedenkkreuz. Abstieg nach Süden zur Bergalm, wobei über eine steile Felsstufe etwas exponiert, aber unschwer abgestiegen wird. Danach weiter steil bis in eine abgeholzte Senke und über Weideflächen zur Bergalm. Der weitere Abstieg erfolgt über die Obertiefenbachalm auf dem Weg Nr. 851 zurück zum Satzstein. Man kann abkürzen, indem man bei der Wegschleife (1155 m, siehe GPX-Track) den nach Norden abzweigenden Fahrweg zur Obertiefenbachalm bzw. Jagdhütte nimmt. Dieser führt in den Wald hinein und als Karrenweg im Wald bis zur Forststraße des Normalanstieges hinunter. Es gibt noch einige andere Abkürzungsmöglichkeiten, die man je nach Bedarf wählen kann. Der letzte Teil des Abstieges erfolgt am besten über den Wald-Wasser-Zauber-Weg.
Die Überschreitung des Sattelköpfels mit Aufstieg über den Südwestrücken erfolgt weglos und mühsam. Abstieg Richtung Bergköpfel auf dem Rosi-Berti-Steig (stellenweise versichert, A).
Karten
Austrian Map online, www.austrianmap.at OpenStreetMap: https://www.openstreetmap.org Kompass Digitale Wander-, Rad- und Skitourenkarte Österreich
Bemerkung
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist für die Besteigung des Schmittensteins notwendig.