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Touren / Skitouren / Südtirol / Ortlergruppe

Manfred Karl | 09.05.2015
Schwer

Hohe oder Große Angelusspitze, 3521 m / Skitour


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TOURBESCHREIBUNG

Region, Land Tourengebiet
Südtirol, IT Ortlergruppe
Günstigste Jahreszeit Gehzeit
Frühjahr 5 Std 30 Min
Höhenmeter Aufstieg Höhenmeter Abfahrt
1.700HM 1.700HM
Schwierigkeit Aufstieg Abstieg
Kondition Panorama
Exposition Aufstieg Ergänzung zur Exposition
Südwest Gipfelanstieg nordwestseitig
Ausgesetzte Stellen  
Nein  
Ausgangspunkt  der Tour anzeigen Startpunkt GPS Position
Talstation des Sesselliftes zur Kanzel, 1845 m Längengrad: 10,5893397331
Breitengrad: 46,5247242827
Anreise / Zufahrt
Auf der A 12 (Inntalautobahn) fährt man bis zur Ausfahrt Landecker Tunnel, durch diesen und weiter
Richtung Engadin auf der B 180, dann über Nauders und den Reschenpass in den Vinschgau bzw. von
Meran über die SS 40 bis Spondinig. Dort Abzweigung Richtung Stilfserjoch und bei Gomagoi ins
Suldental fahren. In Sulden zweigt man gleich nach der Brücke über den Suldenbach rechts ab und
fährt zum Parkplatz des Sesselliftes Kanzel.
Charakteristik
Landschaftlich außerordentlich schöne und recht anspruchsvolle Skitour auf einen nicht alltäglichen
Skiberg. Kurze Passagen in der Nordwestflanke sind sehr steil und alpin, ansonsten eher
mittelschwere Tour, die allerdings alpine Erfahrung und vor allem lawinensichere Verhältnisse
erfordert. Wenn der Sessellift zur Kanzel nicht mehr in Betrieb ist, auch konditionell anspruchsvoll. In
schneearmen Jahren kann es durchaus sein, dass eine durchgehende Skibefahrung der
Nordwestflanke nicht möglich ist (siehe unter Kombinationsmöglichkeit).
Gipfel / Berg
Hohe oder Große Angelusspitze oder Hoher Angelus, 3521 m
Ausrüstung
Normale Skitourenausrüstung, Harscheisen, Steigeisen, Pickel
Wegbeschaffenheit
freies Gelände
Wald
Wegbeschaffenheit Ergänzung
Unterster Teil Pistengelände
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Von der Talstation entlang der Piste bis zur Abzweigung des Wanderweges Nr. 16 ins Zaytal etwas
unterhalb einer Kehre der Umfahrungspiste auf einer Höhe von ziemlich genau 2100 m.
Diesen
Weg kann man leicht übersehen, er ist nur durch eine kleine Holztafel an einem Baum markiert und
zwar kurz vor der Kehre. Wenn man die Abzweigung übersieht, kann man direkt in der Kehre auf einem
weiteren, nicht markierten Weg in das Zaytal wandern. Dieser Weg hört jedoch bald auf und man
rutscht schräg links abwärts auf die flachen Böden des Zaytales, das man bei mehreren
Wasserreservoirs erreicht. (Wenn selbst auf der Piste kein Schnee mehr liegen sollte, kann man zu
Fuß auf der linken Talseite über den Weg Nr. 5 in direkter Linie neben dem Zaybach aufsteigen.)

Beliebig talein, je nach Schnee- und Lawinensituation kann man auch direkt einen der beiden
Gräben benützen. Man erreicht den fast ebenen Boden oberhalb, wo auch der Weg von der Bergstation
des Sesselliftes Kanzel herüberkommt (siehe Kombinationsmöglichkeit). Den sperrenden Felsriegel
unter der Düsseldorfer Hütte umgeht man entweder links oder rechts, wobei man im Wesentlichen
dem neuen oder alten Sommerweg folgt. Man kann auch direkter ansteigen, indem man deutlich
rechts der Düsseldorfer Hütte und unterhalb vom Ansatz des Nordwestgrates der Vertainspitze über
steile Hänge aufsteigt und die Kammlinie zwischen der Hütte und der Vertainspitze gewinnt. In allen
Fällen muss man dann leicht fallend in das Kar mit den kleinen Zayseen östlich der Düsseldorfer Hütte
queren. Im welligen Karbereich in allgemein östlicher Richtung auf die Hochofenwand zu halten.
Allmählich rückt die eisgepanzerte Nordwand der Vertainspitze ins Blickfeld. Man kommt an einem
Wegweiser vorbei, der die Normalroute – Via Reinstadler - auf die Hohe Angelusspitze kennzeichnet.
Deren Gratausläufer umgeht man nördlich und steigt dann über mittelsteile, später flache Hänge in
das hufeisenförmig von Felswänden umgebene Gletscherbecken unterhalb der Nordwestflanke der
Angelusspitze an. Deren ehemaliger Hängegletscher ist beinahe verschwunden und nur mehr durch
einen Eiswulst oberhalb einer senkrechten Felswand gekennzeichnet. Von dieser Perspektive aus
kann man sich nur schwer einen Durchstieg auf das schöne Gipfeldach oberhalb dieses Felsriegels
vorstellen. Erst nach und nach wird kurz vor dem Wandfuß rechts eine schmale Rinne zwischen Eis
und Fels sichtbar, die den Durchstieg ermöglicht. Man steigt über zunehmend steile Hänge (bis knapp
40 Grad) bis an den Beginn der Rinne hinauf. Dann zu Fuß (Steigeisen, Pickel ratsam) durch die
schmale und optisch eindrucksvolle, etwa 50 Grad steile Rinne. Direkt unter dem Eisbauch rechts
hinaus und etwas ausgesetzt oberhalb der Felsabbrüche auf das Gipfeldach. Nach rechts in flacheres
Gelände queren, wo man wieder die Ski anschnallen kann.
Deutlich leichter, aber kaum weniger
steil, kann man bei ausreichender Schneelage den sperrenden Felsriegel weiter rechts schräg von
links nach rechts überwinden (wird besser für die Abfahrt benützt, siehe unten). Vorsicht: In Teilen
unterhalb des Schneestreifens befinden sich Felsabbrüche!
Über das schöne, nicht allzu steile
Gipfeldach in zahlreichen Spitzkehren bis zum obersten Südwestgrat und wenig unterhalb der
Gratfelsen nach Nordosten zum höchsten Punkt, den eine eigenwillige Gipfelkreuzkonstruktion ziert.

Abfahrt
Die Abfahrt erfolgt entlang des Anstiegsweges. Die extrem schmale Rinne muss dabei entweder
abgeklettert oder bei ausreichend Schnee vorsichtig abgerutscht werden. Besser ist es, den rechts davon
liegenden exponierten Schneestreifen, der den sperrenden Felsriegel durchzieht und dessen oberes
Ende man sich beim Aufstieg gut für die Abfahrt einprägen sollte, zu benützen. Hier kann man
normalerweise zwar sehr steil, aber ohne größere Schwierigkeiten in den Steilhang der Aufstiegsroute
einfahren.
Stützpunkt
Düsseldorfer Hütte (Rifugio Serristori), 2721 m, Infos unter www.duesseldorferhuette.com
Der Winterraum der Düsseldorfer Hütte ist stets offen, Lager, jedoch keine Heiz- und Kochvorrichtungen.
Rast / Einkehr
Gasthäuser in Sulden
Kombinationsmöglichkeiten
Wenn der Kanzel-Sessellift in Betrieb ist, kann man diesen benützen und die Tour um ca. 1 Stunde
verkürzen. Man quert dazu von der Bergstation in nördlicher Richtung etwa entlang vom Sommerweg,
teils leicht fallend in das große flache Becken des Zaytales auf ungefähr 2400 m.
Falls der Felsriegel der Nordwestflanke nicht durchsteigbar sein sollte (was man jedoch erst im letzten
Teil des Anstieges direkt unterhalb des Felsriegels sieht), könnte man auch über die Route zur
Angelusscharte ausweichen und von dort über den Südwestgrat zu Fuß zum Gipfel aufsteigen,
ebenfalls recht alpin und steil.
Karten
Carta Topografica 1:25 000, Blatt Nr. 08, Ortlergebiet, Tabacco Verlag
Kompass Wandern / Rad / Schitouren, 1:50 000, Blatt WK 072, Nationalpark Stilfser Joch
Kompass, DVD Wander-, Rad- und Schitourenkarte Südtirol
Bemerkung
Auskünfte zu den Betriebszeiten des Sesselliftes Kanzelbahn: http://www.seilbahnensulden.it
Autorname Autorkontakt
Manfred Karl Feedback an Autor
Letzte Änderung Autor
09.05.2015
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