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Touren / Ski Touren / Salzburg / Berchtesgadener Alpen

Manfred Karl | 19.03.2013
Schwer

Auf das Hochgschirr von Tenneck / Ski Tour


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130321211227.ovl - Manfred Karl 
hochgschirr-s1.jpg - Manfred Karl 
hochgschirr-s1.ovl - Manfred Karl 
130321211227.kml - Manfred Karl 

TOURBESCHREIBUNG

Region, Land Tourengebiet
Salzburg, AT Berchtesgadener Alpen
Günstigste Jahreszeit Gehzeit
Hochwinter 5 Std 0 Min
Höhenmeter Aufstieg Höhenmeter Abfahrt
1.780HM 1.780HM
Schwierigkeit Aufstieg Abstieg
Kondition Panorama
Exposition Aufstieg Ergänzung zur Exposition
Südost Teilweise ost- bzw. nordseitig
Ausgesetzte Stellen  
Nein  
Ausgangspunkt  der Tour anzeigen Startpunkt GPS Position
Tenneck, Parkplatz Blühnbachtal, 525 m Längengrad: 13,1717276573
Breitengrad: 47,4935809254
Anreise / Zufahrt
Auf der A 10 bis zur Ausfahrt Sulzau (von Norden kommend) oder bis Werfen (von Süden) und über die Salzachtal Bundesstraße B 159 nach Tenneck. Im Ort bei der Hinweistafel ins Blühnbachtal abzweigen und zum nahen Parkplatz für die Besucher des Blühnbachtales. Auf der weiteren Strecke besteht ein Halte- und Parkverbot bzw. nach den letzten Wohnhäusern von Tenneck ein allgemeines Fahrverbot. Es empfiehlt sich also in jedem Fall der Start vom offiziellen Parkplatz, zumal bei Schneelage mit ein wenig Findigkeit ohnedies bis auf ein paar Minuten vor den Parkplatz abgefahren werden kann.
Charakteristik
So schön das in der Südostseite vom Hagengebirge eingebettete Kar auch ins Tal herunter leuchtet, so mühsam und lang ist der Zugang in die einsame Gebirgsregion. Der Anstieg bewegt sich bis auf eine Höhe von knapp 1600 m durch bewaldetes Gelände und erreicht das Kar mittels einer steilen ostseitigen Hangquerung, die mitunter sehr lawinengefährlich ist. Daher ist die Tour nur bei wirklich sicheren und auch ausreichenden Schneeverhältnissen empfehlenswert.
Gipfel / Berg
Hochgschirr, 2254 m
Ausrüstung
Normale Schitourenausrüstung, Harscheisen.
Wegbeschaffenheit
Forstweg
freies Gelände
Wald
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Von Tenneck ausgehend ist der erste Zielpunkt das alte Gehöft Unterimpau (Imper in der ÖK). Es bestehen zwei Möglichkeiten, dorthin zu gelangen. Entweder auf der Blühnbachstraße (nicht am Sommerweg ins Blühnbachtal) in einigen Serpentinen rund 2,5 km über den Sulzerberg (letzte Wohnhäuser) bis zu den verlassenen Gebäuden mit der Bezeichnung „Strub“. Gleich dahinter rechts ab über eine flache Wiese und einen kurzen, mit Stauden bewachsenen steilen Hang zur Hofzufahrt von Unterimpau. Rechts auf der Straße, dann zu dem alten Hof und über schöne Wiesenhänge hinauf zum Waldrand. Links oben gibt es einen Durchlass durch den Zaun, hinter dem ein alter, nicht bezeichneter Pfad beginnt.
Hierher gelangt man auch, indem man nach nur etwa 300 m auf der Blühnbachstraße, gerechnet vom Parkplatz in Tenneck, rechts über eine Stiege und einen eingezäunten Pfad an einem Wohnhaus vorbei die flachen Wiesenhänge vom Sulzerberg zu erreichen trachtet. Über diese Wiesen, einmal eine Straße querend, dann durch einen schmalen Durchlass hinauf zu einem weiteren Wohnhaus. Auf dessen Zufahrtsstraße teils leicht fallend nach links zur Blühnbachstraße (Punkt 671 in der AV-Karte, Trafohaus). Hier beginnt auch der Sommerweg ins Hagengebirge, der im Wesentlichen entlang vom Zwischeggraben zur verfallenen Karalm hinaufleitet. (Man könnte bei ausgezeichneter Ortskenntnis auch über den Sommerweg aufsteigen, allerdings sehr steil und teilweise felsdurchsetzt, sowie im Graben starke Lawinengefährdung.)
Bei dem genannten Punkt 671 zweigt ein Holzbringungsweg ab. Diesen kann man bei Schneelage verfolgen und erreicht so den nordöstlichen Wiesenspitz von Unterimpau und kurz darauf auch den Hof. Weiter wie oben beschrieben. Dieser Anstieg ist nicht nur deutlich kürzer, sondern bei genügend Schnee und wenn man etwas Glück hat, durchgehend mit Steigfellen begehbar. Man spart sich damit den Straßenhatscher bzw. das Skitragen.
Weiterweg ab dem oberen Waldrand: Auf dem alten Pfad oberhalb eines Bachgrabens entlang, dann diesen nach links überqueren und den teilweise verwachsenen Weg aufwärts in den Hochwald. Steil hinauf zu einer Forststraße. Kurz nach rechts zu einer Biegung und gleich wieder links aufwärts auf einem Karrenweg, der zu einem Sattel führt. Links auf dem ebenen Forstweg (neue Wildfütterung!) etwa 500 m zu einer Weggabelung, wo man erstmals einen schönen Blick auf das Blühnbachtal, dessen –schloss und die gesamte Bergumrahmung hat. Rechts aufwärts, nach einer Kehre noch ein kurzes Stück auf der Forststraße, dann links über eine Lichtung zur Asterbergalm. Noch vor dem Ende der Lichtung links wenige Meter durch den Wald auf einen Fahrweg, der nun in zahlreichen Serpentinen über den Südostrücken des Schoberkopfes hinaufzieht. Anfangs geht es teils durch dichten Wald, teils kann man die Kehren abkürzen. Bald erreicht man Kahlschläge, ehe der Hang immer steiler und felsig wird. Hier leitet der Zufahrtsweg nach rechts und quert in die enorm steile und felsdurchsetzte Ostflanke des Schoberkopfes. Die folgende Passage ist die Schlüsselstelle der gesamten Tour. Wenn hier Zweifel bezüglich der Lawinengefahr bestehen, ist es besser die Tour abzubrechen! Je nach Schneehöhe ist der Fahrweg mehr oder weniger gut erkennbar, kann aber auch von Lawinen zugeschüttet sein. Diese Querung ist etwa 150 m lang, dann bewegt man sich wieder auf besserem Terrain. Wo sich der Weg nach links in weiteren Serpentinen endgültig auf den Schoberkopf hinaufschraubt und damit seinen Endpunkt bei der dortigen Jagdhütte findet, verlässt man diesen beim Punkt 1567 m (AV-Karte). Es folgt nochmals eine sehr steile und lawinengefährliche Hangquerung, ehe man das Südostkar etwas oberhalb der verfallenen Karalm erreicht. Zuerst leicht fallend, dann möglichst waagrecht in das Kar, wobei eine schwach ausgeprägte Kuppe im Kar ein guter Richtungspunkt ist, den man ansteuern kann. Diese Querung kann bei guten Verhältnissen völlig problemlos sein, unter Umständen aber auch durch tiefe Lawinenrinnen recht beschwerlich werden. Hat man den Karboden erreicht, dann bereitet der weitere Anstieg entlang der eindrucksvollen Tristlwand keine Schwierigkeiten mehr, obwohl der erste Teil im Kar bis zu einem Absatz immer noch sehr steil ist. Im Normalfall hält man sich im Aufstiegssinn eher rechts (einzelne Bäume). Nach einer Verflachung folgen noch einige kurze steilere Passagen, wobei das Kar allmählich in nördliche, dann in beinahe nordwestliche Richtung dreht. Bei einer Höhe von etwa 2050 m muss man entscheiden, ob man den östlich gelegenen Rifflkopf (2254 m) oder den nördlich aufragenden Wassersteinkopf (2223 m) besteigen möchte. Beide Gipfel sind bei Firn empfehlenswert. Man quert südlich vom Wassersteinkopf durch und steigt über mittelsteile Hänge auf den Gratkamm hinaus und nach rechts auf den Rifflkopf. Der Hauptgipfel ist über eine Scharte und ein kurzes Felswandl (1) zu Fuß erreichbar.
Oder man dreht nach links und steigt über schöne, nicht allzu steile Hänge auf das Hochgschirr hinauf. Lohnend bei Pulverschnee. Den höchsten Punkt mit Minigipfelkreuz erreicht man aus einem kleinen Sattel und über den abschließenden, meist abgewehten Hang.
Abfahrt
Die Abfahrt erfolgt entlang vom Aufstiegsweg. Im Waldteil unterhalb vom Schoberkopf kann man bei gutem Schnee über zwei sehr enge Schneisen den Fahrweg teilweise abkürzen. Ab dem Hof Unterimpau lässt sich vorteilhaft die in der Wegbeschreibung angeführte zweite Möglichkeit nützen. Auf der kurzen Zufahrtsstraße ab dem Punkt 671 wird man eventuell die Ski tragen müssen. Dafür kann man dann über die flachen Wiesen bis fast nach Tenneck hinunter rutschen.
Rast / Einkehr
Gasthäuser in Tenneck bzw. Werfen
Karten
Österreichische Karte Austrian Map Fly 5.0 auf DVD
Alpenvereinskarte Digital auf DVD, Hochkönig – Hagengebirge (Kartenausdruck für die Tour unbedingt empfehlenswert)
Kompass Digitale Wander-, Rad- und Skitourenkarte Österreich
Bemerkung
Die Tour ist zwar von der Steilheit bis auf wenige Passagen nicht als „schwer“ einzustufen, da jedoch die Gesamtanforderung doch recht hoch und auch eine gute Orientierungsfähigkeit hilfreich ist, erscheint diese Bewertung insgesamt gerechtfertigt.
Autorname Autorkontakt
Manfred Karl Feedback an Autor
Letzte Änderung Autor
19.03.2013
Letzte Änderung Alpintouren.at Redaktion
22.03.2013 11:07:00 (Gabriela Niederhuber)
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