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Touren / Wandertouren / Steiermark / Hochschwab / Seewiesen - Seetal

Datzi | 04.10.2015
Schwer

Rundtour über den Winkelkogel sowie Kampl und Feistringstein / Wandertour


TOURFOTOS



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TOURBESCHREIBUNG

Region, Land Tourengebiet
Steiermark, AT Hochschwab / Seewiesen - Seetal
Streckenlänge Gehzeit
24KM 10 Std 0 Min
Höhenmeter Aufstieg Höhenmeter Abstieg
1.700HM 1.700HM
Schwierigkeit Aufstieg Abstieg
Kondition Panorama
Vorwiegende Exposition Ausgesetzte Stellen
Süd Ja
Ausgangspunkt  der Tour anzeigen Startpunkt GPS Position
Seewiesen Parkplatz (Voitsthalerhütte) Längengrad: 15,2461910247
Breitengrad: 47,6189505338
Anreise / Zufahrt
Von Kapfenberg bzw. Mariazell auf der B20 nach Seewiesen. Hier einbiegen in das Tal über einen Güterweg bis zum Parkplatz (Dullwitz)
Charakteristik
Eine Absolute Traumtour mit schöne Klettereinlagen durch den Östlichen Teil des Hochschwabes. Der Feistringstein ist ein Klettersteig der Klasse B-C. Fast senkrechter Einstieg, im Oberern Teil davon Glatter Fels mit weinig Trittstellen. (Klettersteigset soll hier bei der Ausrüstung dabei sein) Die Ertlsschlucht kann bei dieser Tour ausgelassen werden, und der Direkte Anstieg vom Fölzsattel (Siehe Karte rot) gewählt werden.
Will man hier über die Ertschlucht ansteigen,muss bis zur Grasserhütte (Fölzalm) abgestiegen werden.
Zum Teil wird dann Weglos bis zum Einstieg der Ertlschlucht angestiegen. Weil man die Schlucht meistens von oben absteigt findet, man keine Markierung in der Schlucht, ausser Seile die den Weg sichern.
Der weitere Weg nach dem Ausstieg der Ertlschlucht ist leicht, die unmarkierte Querung zum Weg der vom Fölzsattel (Karte Rot) angestiegen wirdl ist nicht Schwierig.
Ist man am Markierten Weg angekommen ist die Rundtour leicht.
Auch der Feistringstein muss als Rundtour nicht angestiegen werden. Er sollte aber so wie die Ertlschlucht bei dieser Tour nicht fehlen.
Gipfel / Berg
Großer Winkelkogel (1957m) - Kleiner Winkelkogel (1957m) - Kampl (1990m) - Feistringstein (1836m)
Ausrüstung
Normale Bergsteigerausrüstung. (Eventuell Biwakausrüstung) Für den Feistringstein Klettersteigausrüstung (B-C)
Tourtyp / Charakter der Tour
anspruchsvolle Bergwanderung
Wegbeschaffenheit
Drahtseilversicherungen oder Leitern
markierte Wege (alpines Gelände)
Schotterweg
Steig
Waldweg
wegloses alpines Gelände
Wiesenweg
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Vom Parkplatz in der Seewiesen (Dullwitz) wandern wir lange auf einer Forststraße bis wir dann auf einen schönen Steig zur Florlhütte ansteigen (Hier kann man sich stärken). Von hier steigen wir weiter an zum HöllKampl (Historisches Wegkreuz)
Hier wenden wir uns nach links und steigen zum Fölzsattel an. Dieser Weg führt durch Latschen zum Sattel.
Sobald wir denSattel erreicht haben, kommen 2.Wegweiser die ca, 100m voneinander entfernt sind. Beim 2. Wegweiser (der Fölzsattel) teilt sich der Weg. Die Wanderer die die Ertlschlucht auslassen wollen und direkt auf den gut markierten Weg ansteigen, halten sich nach links und steigen den Weg (auf der Karte rot eingezeichnet) zum Kampl direkt an.
Die anderen die durch die Ertlschlucht ansteigen wollen (Orientierungssinn erforderlich, und auch leichte Kletterstellens sind anzusteigen) steigen zur Grasserhütte (Fölzalm) ab. Man sieht schon von weiten die weisse Schuttrinne oberhalb der Fölzalm, hier steigen wir in die Ertlschlucht ein.
Bei diesem Anstieg fand ich keine Markierungen. Ich stieg erst bei der 1. Hütte einen gut sichtbaren Weg an. Dieser entpuppte sich aber als nicht richtig weil er von der Ertlschlucht wegführte. Ich schlug dann den direkten Weg zur Schlucht ein, und dabei verließ ich den Weg oberhalb der Latschen, und wendet mich nach links direkt auf die Schuttrinne zu.
Bei der Schuttrinne fand ich schon Wegspuren. Auch bei diesen deutlichen Wegspuren fand ich keine Markierung und Steinmanderl. Es gibt hier aber die Schlucht den Weg vor. Am Ende der Schuttrinne sieht man rechts das Seil das uns in die Schlucht führt,
Da auch nach dem Ende dieses Seiles keine Markierungen zu finden sind, wurde mein Orientierungssinn beansprucht. Obwohl der Weg vorgegeben ist, besteht die Möglichkeit das man sich versteigt. Wir halten uns immer am direkten Weg in der Schlucht und verlassen diesen weder nach links bzw. rechts.
Die schwierigen Stellen sind gut gesichert, und der Weg dazwischen ist eigentlich leicht anzusteigen. Sehr eindrucksvoll die Steilabfallenden Felsen in die Schlucht, und die leichten Kletterstellen.
Diese Schlucht hatte ich bald durchstiegen und bald stand ich oben. Am Ausstieg dieser Schlucht steht ein Wegweiser, der einen sehr deutlich den Weg von Oben in die Schlucht vorgibt.
Jetzt stehen wir auf einer Hochfläche wo wir uns nach rechts halten und den Großen und Kleinen Winkelkopf ansteigen. Wunderschöne Aussicht zur Fölzalm und Fölzstein. Vom Kleinen Winkelkogel könnte der Schartenspitz angestiegen werden (Ist aber eine Seilgesicherte Klettertour).
Nun gehen wir wieder zurück und halten uns direkt dem Markierten Anstieg zu, der vom Fölzsattel heraufführt. Fast in einer Höhe mit einen kurzen Abstieg in einen Graben erreichen wir bald diesen Weg.
Ab jetzt ist der Weg gut markiert. Diesen Weg folgen wir bis wir zum Kampl kommen. Der Kampl ist ein unscheinbarer Gipfel. Aber mit seinen 1990m ist er die höchste Erhebung in diesen Teil des Hochschwabs. Hier hatte ich mein Biwak. Dieses Biwak ist aber nicht unbedingt nötig.
Wird die Ertlschlucht und die Winkelkogel ausgelassen ist diese Tour mit dem Freistingstein sicher in einem Tag zu bewältigen.
Am nächsten Tag führte dann mein Weg vorbei bei der Unterstandshütte zum Zlackensattel. Von hier steigen wir dann den Feistringstein an.
Vom Sattel in Nörtlicher Richtung geht es zuerst kurz Bergauf bis zu einer Hochfläche, wo wir dann bis zu dem Vorgipfel des Feistringstein ansteigen, Ein schöner und leichter Weg mit Steinmanderl markiert..
Stehen wir auf diesen Vorgipfel sehen wir schon der Hinweis das der Feistringstein nur für Bergsteiger mit großer Bergerfahrung vorbehalten ist.
Nun führt uns ein kurzer Abstieg mit Seilen gesichert zu einen Sattel. Von diesen steigen wir noch weiter ab, bis wir zum eigentlich Einstieg des Feistringstein kommen. Gleich am Beginn führt dieser Klettersteig fast senkrecht nach oben. (siehe Bilder) Haben wir diese Stelle überwunden kommen noch einige Kletterstellen die diesen Anstieg sehr interresant machen. Alle mit Schwierigkeit A-C. Auch ein glatten Fels ist anzusteigen.
Steht man am Gipfel sollte hier eine Traumaussicht nach Seewiesen sein (Bei mir Nebel). Nun geht es wieder zurück zum Sattel und weiter führt der Abstieg dann nach Seewiesen. Ein leichter Abstieg denn wir in ca. 2Std zurückgelegt haben
Stützpunkt
Fölzalm (Grasserhütte 1472m); ca. 0,5-1Std Voisthalerhütte (1654mm) beim Anstieg;
Kombinationsmöglichkeiten
Normalerweise wird der Feistringstein von der Bürgeralm angestiegen (siehe unter Alpintouren- Klettersteig Feistringstein!). Dies ist sicher der kürzeste Anstieg und dieser Weg führt auch noch über den Höchstein (1741m)
Bemerkung
Diese Rundtour Variante ist sicherlich nicht der kürzeste Weg aber sicher Eindrucksvoller als der kurze Zustieg von der Bürgeralm. Die Ertlschlucht ist eigentlich noch sehr unbekannt und wird es sicherlich auch bleiben. Der Winkelkogel wird selten bestiegen. Der Schartenspitz hingegen ist wieder bekannt und ist eine Klettertour (Genusstour) mit einer Schwierigkeit bis 4-;
Alles nur etwas mit Begleitung.
Trotzdem bleibt diese Tourenvariante ein Geheimtipp für solche die gerne leichte Klettersteige gehen wollen. Die Ertlschlucht ist mit Seile durchsichert (Schwierigkeit A-B) der Feistringstein ist wieder etwas für absolute Trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger (B-C).
Belohnt wird man dabei mit absoluter Einsamkeit in einen Tourengebiet im Hochschwab abseits der bekannten Wegen. Nicht zu vergessen ist dieser Östliche Teil des Hochschwabs eindrucksvoll mit seinen senkrechten Felswände die ja für das Hochschwab typisch sind
Autorname Autorkontakt
Datzi Feedback an Autor
Letzte Änderung Autor
12.10.2015
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