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Touren / Klettertouren / Salzburg / Tennengebirge

Manfred Karl | 31.08.2009

Über die Wasserrillenwelt auf das Sommereck / Klettertour


TOURFOTOS



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sommereck1.jpg - Manfred Karl 
sommereck1.ovl - Manfred Karl 

TOURBESCHREIBUNG

Region, Land Tourengebiet
Salzburg, AT Tennengebirge
1. Begehung Exposition der Wand
West
Schwierigkeit Schwierigkeit Ergänzung
IV meist um 3
Gelände Routencharakter
Alpines Gelände geneigte Wandkletterei
Zustiegszeit sehr ausgesetzte Kletterei
3 Std 0 Min Nein
Kletterzeit Abstiegszeit
2 Std 0 Min 2 Std 45 Min
Klettermeter / Einstiegshöhe Absicherung
230 / 0 mit Bohrhaken durchgesichert
Gestein Felsqualität
Kalk
Kondition Panorama
Ausgangspunkt  der Tour anzeigen Startpunkt GPS Position
Oberscheffau, Wanderparkplatz vor dem Ortsteil Bernhof, 510 m Längengrad: 13,2667379356
Breitengrad: 47,5761772221
Anreise / Zufahrt
Von der A 10 Tauernautobahn fährt man bei Golling aus und über die Lammertal Bundesstraße B 162 Richtung Abtenau bis Oberscheffau. Am Beginn der Steigung rechts abzweigen, über die Lammer und nochmals rechts zum Wanderparkplatz. Ein Parken nach dem Ortsteil Bernhof am Beginn der Schönalm-Forststraße ist nicht mehr möglich.
Charakteristik
Sehr schöne Kletterei über nach Westen ausgerichtete Platten mit vielen Wasserrillen. An den Standplätzen zwei Bohrhaken und/oder Sanduhren. Aufgrund der Länge des Zu- und Abstieges insgesamt zwar mehr Berg- als Klettertour, jedoch recht lohnend.
Gipfel / Berg
Sommereck, 1983 m
Ausrüstung
60-m Seil (mit Zwischenstand in der achten Seillänge reicht auch ein 50-m Seil), 6 Express, 5 Bandschlingen für Sanduhren, eventuell Grundsortiment Keile oder friends.
Tourtyp / Charakter der Tour
geneigte Wandkletterei
Zustieg
Übersicht:
Das Sommereck ist der höchste Punkt jenes Bergkammes, welcher über die Hochfläche nordöstlich des Knallsteines erreichbar ist. Der Doppelgipfel wird von einer Verschneidung gebildet, durch die ebenfalls ein Anstieg führt. Rechts davon befindet sich ein eher schrofiger Wandteil, abermals rechts davon liegen flachere Platten, die von auffallenden Wasserrillen durchzogen sind.

Vom Parkplatz auf der Teerstraße in den Ortsteil Bernhof und nach Süden zum Beginn der Schönalmstraße. Alternativ kann man auch über den Güterweg Pechtl zur Schönalm gehen und spart sich den Asphalthatscher. Beginn gleich beim Wanderparkplatz links hinauf. (Danke für den Hinweis eines Users). Man geht auf der Forststraße ein kurzes Stück bis zur Abzweigung des Wanderweges Nr. 90 bzw. 212. Durch dichten Wald auf die Almfläche der Schönalm. An ihr vorbei, der Beschilderung zur Stefan Schatzl Hütte folgen.
Vom Ende des Talbodens in vielen Kehren, teils steil, auf dem gut angelegten Weg aufwärts zur Hütte. Weiter durch schütteren Wald in den Knallboden, das ist das Kar am Nordfuß des Knallsteins. Die flache Wiese quert man in Richtung Knallstein und zweigt bei der ersten guten Gelegenheit (Steinmannmarkierung) nach links durch Latschengassen ab und steuert auf den hier schon sichtbaren Doppelgipfel des Sommerecks zu. Sollte man diese Abzweigung übersehen, kann man auch weiter oben unter dem Fuß der Knallstein-Nordkante nach links ansteigen und dann waagrecht nach links (östlich) durch das Kar zum Einstieg hinüberqueren.
Der Einstieg befindet sich etwas links vom Auslauf jenes plattigen Winkels, der von unzähligen Wasserrillen durchfurcht ist, wenige Meter neben einer tiefen Doline (schwach sichtbare alte rote Aufschrift „330“ oder ähnlich).

Wegbeschreibung / Routenverlauf
1. SL: Zuerst etwa 15 m gerade, dann leicht rechts haltend zu Stand in seichter Mulde bei zwei Bohrhaken, 20 m, 2.
2. SL: Schräg rechts über Platten, dann gerade aufwärts (1 BH, SU) und weiter zu abschüssigem Stand (2 BH) auf den Platten links neben der Hauptwasserrinne, 35 m, 2 und 3.
3. SL: Steil immer links neben der Rinne weiter (1 BH) in flaches Gelände zu Stand bei zwei Sanduhren (alte Schlingen), 40 m, 3+ und 3, dann 1.
4. SL: Vorerst noch flach (1 BH), dann steil weiter über Wasserrillen (2 BH) zu Stand, 40 m, anfangs 3, dann 4-/4.
5. SL: Weiter gerade empor (1 BH) und etwas flacher zu Sanduhr, schließlich über Grasschrofen leicht links haltend an den Fuß der nächsten Plattenlage (Steinmänner), 50 m, 3, dann 2 und Gehgelände.
6. SL: Über die schönen Platten gerade aufwärts (2 BH) zum Standplatz, 45 m, 3- und 3.
7. SL: Wenige Meter an die steile Wand heran, über diese aufwärts (insgesamt 5 BH, stellenweise nicht ganz fester Fels), dann über schrofiges Gelände (bei Nässe unangenehm) zu Stand am Beginn der Ausstiegsplatte, BH und Sanduhr, 45 m, 3+ und 2.
8. SL: Über die Platte zu BH und Sanduhr (bei 50 m Seil evtl. Zwischenstand), zuletzt über die schmale Platte zwischen Latschen zum letzten Standplatz (BH), 55 m, 3.
Schräg rechts ansteigend gelangt man in Kürze auf den Latschenrücken und nach links in wenigen Minuten zum Gipfel, wobei der höchste Punkt über eine kleine Scharte auf schmalem Grat erreicht wird (Stellen 1).
Abstieg
Man steigt in südlicher Richtung gegen das Plateau zu und verlässt etwa am tiefsten Punkt den Latschenrücken nach rechts in Richtung Knallstein. Der recht guten Steinmannl-Markierung folgend durchquert man das Kar bis zur Knallstein Ostwand und steigt entlang von deren Fuß ab zum markierten Wanderweg. Weiter wie beim Aufstieg beschrieben. Etwa 2 ½ Stunden.
Stützpunkt
Die Stefan Schatzl Hütte ist in Privatbesitz und für Nächtigungen nicht mehr zugänglich.
Zielpunkt
Sommereck, 1983 m, evtl. Knallstein, 2233 m
Rast / Einkehr
Gasthof Lammerklause, http://www.lammerklause.at/
Kombinationsmöglichkeiten
Alternativ und landschaftlich recht lohnend kann auch das Plateau zum Knallstein hin überschritten werden, jedoch deutlich länger (etwa um eine Stunde). Teilweise Markierung durch Steinmänner, nur bei guter Sicht empfehlenswert.
Karten
Austrian Map online, www.austrianmap.at
Alpenvereinskarte Digital, Tennengebirge
Kompass Digitale Wander-, Rad- und Skitourenkarte Österreich

Bemerkung
Ein weiterer Ausgangspunkt, um zur Stefan Schatzl Hütte zu gelangen, ist in Unterscheffau der Wanderparkplatz vor dem Kuchlbachhof. Der Aufstieg von dort über die Infangalm ist ungefähr gleich lang wie jener über Bernhof und die Schönalm.
Es gibt eine relativ neue Forststraße, die bis weit hinauf in das Kar führt und vom Wanderweg zur Stefan Schatzl Hütte mehrmals gekreuzt wird. Mit Sicherheit besteht hier ein Radfahrverbot!
Autorname Autorkontakt
Manfred Karl Feedback an Autor
Letzte Änderung Autor
06.08.2020
Zugriffe Gesamt Zugriffe September 2020
5613 44
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