Auf der Brennerautobahn A13 bis Matrei und/oder auf der Brennerstraße B182 bis Stafflach, hier abbiegen nach St. Jodok. Im Ort links ins Schmirntal bis nach Toldern. Hier rechts ca. 1km auf schmaler Straße zum Parkplatz Wildlahner fahren.
Charakteristik
Die nordseitige Wanderung auf den Rauhen Kopf ist unschwer, der Anstieg zum Hohen Napf ist etwas exponiert. Nach der Kalten Herberge durch den Bergwald und über Almwiesen auf markiertem Steig zum Rauhen Kopf. Etwas rustikaler ist dann die Wegfindung zum Hohen Napf.
Gipfel / Berg
Rauher Kopf 2110m, Hoher Napf 2245m
Ausrüstung
Wanderausrüstung
Tourtyp / Charakter der Tour
mittelschwere Bergwanderung
Wegbeschaffenheit
Steig Waldweg Wiesenweg
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Vom Wildlahnertal wandern wir nur leicht ansteigend auf der Forststraße nordwärts bis zur Kalten Herberge: Wallfahrtskirche, Quelle, Rastbänke. Nun hinauf zum sichtbaren Marienmarterl und auf einem Hohlweg zur breiten Almstraße. Wir verlassen sie bald nach links und folgen dem steilen Sträßchen bis zum Ende. Auf dem markierten Wanderpfad rechts hinauf auf einen Waldrücken, auf ihm kurz links, dann führt eine lange Waldquerung (mit Zaunübertritt) hinauf zu einer breiten Almwiese. Diese wird bis zum südöstlichen Ende durchschritten. Nach dem Zaungatter kurz steiler durch den Wald und dann auf Buschwiesen ostwärts zum Gratansatz. Kurz am Gratrücken höher, dann weicht der Pfad in die bestaudete Westflanke des Rauhen Kopfs aus. Hinter dem Zaunüberstieg windet sich der gut markierte Steig in wenigen Kehren zum Südrücken hinauf, nun links etwas steiler zum nahen Gipfel des Rauhen Kopfs mit großem Kreuz. Nun wandern wir am bewachsenen Südgratrücken weiter. Nach einer kurzen Erhebung geht es steil in die Scharte vor dem Hohen Napf hinunter. Die Markierungen leiten nun in seine weitläufigen Westhänge, wir fanden dort aber keinen markierten Steig zum Gipfel. Direkt von der Scharte führen jedoch Pfadspuren zum eng verwachsenen Grat. Über kurze Felsstufen kann man dem teils ausgesetzten Gratrücken bis zu einer Gratverflachung folgen. Wir weichen aber rechts in die Niederstrauchmulde aus und folgen ihr weglos und etwas mühsam bis zur Gratverflachung hinauf. Hier quert der Gratsteig (leicht übersehbar) die Mulde und findet rechts einen geschickten Durchschlupf zwischen den Schrofen des Nordwestgrats. Nun in direkter Linie am schnell steiler und schmäler werdenden Gratrücken hinauf zum schönen Gipfelkreuz des Hohen Napfs. Abstieg entlang des Anstiegs.
Karten
Amap ÖK50 Blatt 2229 AV-Karte Innsbruck und Umgebung oder Brennerberge