Damüls ist über die B 200 (Verbindung Dornbirn – Warth) erreichbar. Man fährt bis in die Ortschaft Au. Dort zweigt die B 193 nach Damüls ab. Vor dem Ort links weiter und durch eine Lawinengalerie auf das Faschinajoch. Auf der anderen Seite über die erste Kehre bis zum Stutztobeltunnel. Unmittelbar davor rechts auf die alte Straße abzweigen und an geeigneter Stelle am Straßenrand parken. Von Bludenz gelangt man über die B 193 auf das Faschinajoch. Vor dem Stutztobeltunnel links ab auf die alte Straße und entlang der Straße parken. Sollte das Parken entlang der alten Straße aufgrund der Schneelage nicht möglich sein, muss man von einem der Parkplätze bei der Kehre starten.
Charakteristik
Das Zafernhorn ist von Norden gesehen ein markanter Gipfel, der nicht vermuten lässt, dass auf seiner Südseite schöne Skihänge eine steile Firntour ermöglichen.
Gipfel / Berg
Zafernhorn, 2107 m
Ausrüstung
Übliche Skitourenausrüstung
Wegbeschaffenheit
Forstweg freies Gelände
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Der Fahrweg zum Hof „Brüche“ bzw. zu den Zafernmaisäßen beginnt in der Kurve der alten Straße, wo der Stutztobelbach herunterkommt. Auf diesem Fahrweg geht es gut 2 km entlang der steilen Südwestflanke des Zafernhorns bis auf eine Geländekante, auf der etwas unterhalb des Weges der Hof steht. Bis dorthin sind einige Lawinenrinnen bzw. grasige Steilflanken zu queren, die bei ungünstiger Schneelage durchaus eine Gefahr darstellen können. Der Weg dreht ab der Geländekante in nördliche Richtung. Die folgenden Kehren kann man über den Wiesenrücken abkürzen, geht an einer Almhütte vorbei und weicht einem kurzen Waldstück über den Fahrweg nach rechts aus. Oberhalb befinden sich Hütten des Zafernmaisäß. Rechts daran vorbei. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten für den weiteren Aufstieg. Die sicherste ist wohl jene, die am Fuß der breiten Südflanke über den Fahrweg in die Furkla führt, das ist jener Sattel am Südostgrat des Zafernhorns, in dem auch die Hubertuskapelle steht. Von dort steigt man über den Grat weiter zum Gipfel auf, wobei der felsdurchsetzte Steilaufschwung über einen sehr steilen Hang am Sommerweg umgangen wird. Diese kurze Passage stellt die Schlüsselstelle des ganzen Anstieges dar. Bei geringer Schneelage treten unterhalb Schrofen zutage, ausrutschen ist hier also nicht ratsam. Danach rechts hinaus auf den Grat und in etlichen Spitzkehren links davon weiter oder am Grat selbst (Vorsicht: Rechts sind oft Wechten) bis er kurz vor dem Gipfel abflacht. Soweit wie möglich mit Ski weiter, bei guten Verhältnissen bis zum Gipfelkreuz, sonst das letzte Stück am schmalen Grat zu Fuß. Wenn stabile Schneeverhältnisse herrschen kann man auch von den letzten Almhütten ganz links über den Südgratrücken aufsteigen. Man quert dann auf einer Höhe zwischen 1900 m und 2000 m ziemlich steil durch die Südflanke bis auf den Südostgrat hinüber.
Abfahrt
Die Abfahrt erfolgt über einen der Anstiegswege. Bei gutem Firn ist auch eine direkte Abfahrt über die Südflanke möglich.