Auf der S6 Semmering Schnellstraße bis Mürzzuschlag, dann auf der B23 Lahnsattel Straße NW-wärts bis Mürzsteg. Von dort nach W Richtung Niederalpl (Passhöhe). Nach dem Ort Niederalpl nach einer scharfen Linkskurve befindet sich der Wanderparkplatz (Skitourenparkplatz) zur Rodel und Hohen Veitsch.
Charakteristik
Leichte Gratkletterei; an der Schlüsselstelle Bohrhaken
Gipfel / Berg
Großer Wildkamm (1874m)
Ausrüstung
Wird ohne spezielle Ausrüstung begangen; für Anfänger oder Ungeübte 20m- Seil
Tourtyp / Charakter der Tour
Gratkletterei
Zustieg
Vom Parkplatz Richtung S auf dem Steig Nr.465. Durch die so genannte Rodel (Felsriegel) etwas nach rechts (= W) ausholend hinauf (alternativ kann auch der für Skitouren übliche versicherte Durchstieg gewählt werden). Dann auf den guten Steig Richtung Hochveitsch. Eine scharfe Rechtskehre führt zu einem Latschengürtel, in dem man aufpassen muss, um die Abzweigung nicht zu verpassen. Bei einem kleinen Steinmann rechts ab und durch eine schmale Latschengasse nach NW kurz hinab in den Sattel mit der Gingatzwiese. In derselben Richtung wieder ein paar Hm hinauf zum Beginn der Felsen.
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Praktisch immer am Grat zuerst leicht, dann mit steigender Schwierigkeit hinauf. Die Schlüsselstelle ist eine kurze Rinne, ein Durchschlupf bei zwei kleinen Felszinnen und kurzem Zwischenabstieg (hier Sicherung an Bohrhaken möglich). Nach der Schlüsselstelle kurz nach rechts hinauf, um wieder den Grat zu erreichen. Der Rest ist abwechselnd Gehgelände und unschwieriges Felsgelände bis zum Gipfelkreuz am Großen Wildkamm.
Abstieg
Am Grat weiter nach NW über den Kleinen Wildkamm und hinab zur idyllischen Sohlenalm (nicht bewirtschaftet). Von dort auf dem Weg Nr.463 durch den Sohlengraben zurück zum Ausgangspunkt.
Der Südostgrat am Großen Wildkamm wird bei einer Wildkammüberschreitung begangen. Die Kletterei ist leicht, trotzdem für Anfänger nur in Begleitung einer erfahrenen Person. Spätestens bei der romantischen Sohlenalm kann man durchatmen. Veitschalpe Natur pur und viel seltener frequentiert als der benachbarte Gipfel der Hohen Veitsch.