Von Norden aus der Richtung Hof oder von Süden (Weiden in der Oberpfalz) auf der A 93 bis zur Ausfahrt 13 Marktredwitz-Nord. Weiter auf der B 303 nach Westen, dabei Marktredwitz, Bad Alexandersbad und Tröstau umfahren. Von der passähnlichen Höhe bei Silberhaus noch 4 km bis zum gebührenpflichtigen Parkplatz Seehaus. Von Westen über die A 9 (Ausfahrt Bayreuth oder Bad Berneck/Himmelkron) und die B 2, dann auf der B 303 über Bad Berneck Richtung Marktredwitz bis zum Parkplatz Seehaus.
Charakteristik
Einfache Rundtour zu drei schönen Aussichtspunkten und einer Einkehrmöglichkeit.
Vom Parkplatz auf dem Seenweg durch den Wald aufwärts zum Seehaus, das auf einer sonnigen Lichtung steht und zur Einkehr lädt. Daran links vorbei und in nordwestlicher Richtung zum Nußhardt. Ein ausgeschilderter Pfad führt nach einer kurzen Stiege zu einem Rastplatz am Fuße des Nußhardt. Von dort kann man vor der Besteigung des Felsblocks noch durch die etwa 50 m lange Überdeckungshöhle der Nußhardtstube schlüpfen. Danach über eine weitere Stiege auf den höchsten, gut mit einem Metallgeländer gesicherten Punkt. Auf dem Nußhardt wird man mit schönen Ausblicken auf den Ochsenkopf und den Schneeberg belohnt. Abstieg und weiter in der bisherigen Richtung bis zu einer Forststraße. Auf dieser kurz nach links, dann nach Norden zu einer nicht bewirtschafteten Hütte des FGV. Schließlich dreht der Höhenweg wieder nach Nordwesten und man gelangt auf die Gipfelwiese des Schneebergs. Abgesehen von der unschönen, stillgelegten Militäranlage und dem unübersehbaren Fernmeldeturm findet man auf der breiten Kuppe einladende Rastplätze und kann den Aussichtsturm des sogenannten Backöfele über eine granitene Stufenreihe und eine Holztreppe besteigen. Nächstes Ziel ist der auf den Wegweisern ausgeschilderte Haberstein. Dazu steigt man auf dem Backöfeleweg nach Norden ab bis zum Schneebergbrunnen, dort scharf links ab und sanft ansteigend zum 1000-m-Stein. In einem großen Bogen führt der Forstweg um die Südseite des Schneebergs herum. Man kommt am Christusfelsen vorbei und erreicht eine Wegteilung, wo auch der Zustieg zum Haberstein über einen schmalen, zuletzt blockhaltigen Pfad beginnt. Dessen höchster Punkt (924 m) wird nicht betreten. Von dem mit einem Holzgeländer umzäunten Aussichtspunkt genießt man einen guten Blick über das darunter liegende Blockmeer bis nach Bischofsgrün und hinüber zum Ochsenkopf. Zurück zur Wegteilung und auf dem Fränkischen Gebirgsweg noch knapp drei Kilometer durch den Neubauer Forst-Nord zum Parkplatz Seehaus absteigen.
Rast / Einkehr
Seehaus, 923 m, https://fgv-seehaus.de/ Fichtelgebirgs Imbissstüberl beim Parkplatz Seehaus Gastronomiebetriebe in Fichtelberg und Umgebung: https://www.fichtelgebirge.bayern/kulinarik/gastronomie
Die Rundwanderung über den Schneeberg verläuft zwar überwiegend im Wald, bietet aber an zumindest drei Punkten eine eindrucksvolle Aussicht. Der Felsblock des Nußhardt und auch der Haberstein warten mit einigen interessanten Details auf.