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Touren / Wandertouren / Südtirol / Ortlergruppe

Manfred Karl | 22.09.2026
Leicht

Hoher Dieb (2730 m) von der Tarscher Alm / Wandertour


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hoher_dieb_lk.jpg - Manfred Karl 

TOURBESCHREIBUNG

Region, Land Tourengebiet
Südtirol, IT Ortlergruppe
Streckenlänge Gehzeit
12KM 6 Std 0 Min
Höhenmeter Aufstieg Höhenmeter Abstieg
1.100HM 1.100HM
Schwierigkeit Aufstieg Abstieg
Kondition Panorama
Vorwiegende Exposition Ausgesetzte Stellen
Nord Nein
Ausgangspunkt  GPS Position
Großer Parkplatz bei der Talstation des Tarscher Alm Sesselliftes, 1170 m
Anreise / Zufahrt
Im Vinschgau fährt man vom Reschenpass kommend auf der SS 40/SS 38 oder von Meran über die SS 38 bis zu einer der Abzweigungen in den Ort Latsch und weiter auf der LS/SP 110 nach Tarsch. Dort den Hinweisschildern zur Talstation des Sesselliftes Tarscher Alm folgen. Auffahrt mit dem Lift zur Bergstation.
Charakteristik
Einfache Wanderung auf den Hohen Dieb mit anschließend teils wegloser Kammwanderung zum Tarscher Joch.
Gipfel / Berg
Hoher Dieb, 2730 m – Ultener Hoher Dieb, 2712 m – Hochjoch, 2640 m – Punkt 2558 m - Ex Skilift Gipfel, 2540 m
Ausrüstung
Übliche Wanderausrüstung
Tourtyp / Charakter der Tour
mittelschwere Bergwanderung
Wegbeschaffenheit
markierte Wege (alpines Gelände)
Schotterweg
Schutt / Steine / leichter Fels
Steig
Waldweg
wegloses alpines Gelände
Wiesenweg
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Von der Bergstation des Sesselliftes zur nahegelegenen Tarscher Alm. Zuerst auf dem Weg Nr. 1 entlang der Skipiste nach Süden bis zu einer beinahe ebenen Wiesenfläche. Dort zweigt der Steig zu den Kofelraster Seen ab (Weg Nr. 15). Durch den Wald aufwärts und um einen Bergrücken herum in freies Gelände. Die folgende Nordhangquerung ist zwar sehr aussichtsreich, zieht sich aber auf Dauer doch etwas in die Länge, vor allem auch wegen des mehrfachen Auf und Ab. Nach einem kleinen Plateau geht es ein wenig steiler hinauf, dann wieder flach in östliche Richtung bis in die Hohe Dieb Scharte. Hier könnte man mit über 200 m Höhenverlust zu den Kofelraster Seen absteigen. Der Hohe Dieb wird über einen guten Steig (Weg Nr. 15A) in kurzer Zeit erreicht. Will man auf den Südgipfel, muss man ein wenig absteigen, um dann über Felsblöcke zum Gipfelkreuz auf dem sogenannten Ultener Hohen Dieb (2712 m) zu gelangen. Retour zum Hohen Dieb am gleichen Weg.
ÜBERGANG INS TARSCHER JOCH:
Aus der Senke nördlich des Gipfels steigt man ein Stück nach Westen ab. Dann nach links zum Südrand des Verbindungskammes hinunter. Dort führt ein überwiegend deutlicher Steig entlang, verliert sich aber später. Man wandert an einem weiter nach Süden vorspringenden Felskopf mit Gipfelkreuz vorbei. Gleich darauf sinkt der Kamm neuerlich ab und wird zu einem schmalen Gratrücken. Über ihn wird teils rechts ausweichend in die Scharte vor dem Hochjoch abgestiegen. Dieses baut sich recht steil auf. Man steigt anfangs direkt durch eine Art Rinne rechts vom Grat hinauf (Viehsteigspuren), weiter oben noch mehr rechts haltend über Blöcke auf den Gipfel (2640 m). Jenseits ermöglicht eine Rinne den einfachen Abstieg zu den Wiesenhängen westlich vom Gipfel. Man kann das Hochjoch an seiner Nordseite über Geröll ohne Schwierigkeiten umgehen. Weiter nach Westen über Wiesen und kurzer Aufstieg zu einer Kuppe mit zwei gut sichtbaren Steindauben nördlich vom Punkt 2558 m. Blickt man von dort nach Westen, öffnet sich eine weite Senke, die sogenannte Löffelschale mit einem manchmal austrocknenden kleinen See. Die Durchquerung dieser Senke erfolgt am besten an ihrem nördlichen (rechten) Rand. Eine genaue Beschreibung erscheint für diesen Teil nicht zielführend, weil das Gelände stark zergliedert und etwas unübersichtlich ist. Man orientiert sich am besten stets in westliche Richtung, an einigen Stellen findet man Steindauben und auch Viehsteigspuren, die weiterhelfen. Schließlich erreicht man einen Sattel, wo von links her ein Steig mündet, der sich weiter nach Norden bis zu einer Hütte mit der Bezeichnung „Jochpfarrer“ (2281 m) fortsetzt. Diesen Steig kann man benützen, wenn man die Wanderung über den letzten Gipfel nicht mehr fortsetzen möchte. Andernfalls steigt man über einen breiten Gratrücken zum Ex Skilift Gipfel (Tafel am höchsten Punkt, 2540 m) auf. Die Höhenangabe 2550 m auf der Tafel ist falsch und trifft auf den Südgipfel zu, den man in wenigen Minuten über Gras und Felsblöcke erreicht.
ABSTIEG ZUR TARSCHER ALM:
Vom Südgipfel am Gratrücken nach Westen in eine Senke. An ihrem südlichen Rand auf Viehsteigen entlang, dann etwas rechts haltend weiter absteigen und flach hinüber, bis man auf den markierten Wanderweg trifft, der ins Tarscher Joch leitet und den man kurz vor dem Wetterkreuz erreicht. Auf dem Steig Nr. 1 steiler abwärts, dann längere Hangquerung bis zur Zirmruanhütte, wo man auch die stillgelegte Piste erreicht. Auf ihr links abwärts zu den Unteren Scheibenböden und in einem Bogen rechts hinüber zum Anstiegsweg, womit die Rundtour etwas oberhalb der Tarscher Alm geschlossen ist. In Kürze zurück zur Bergstation.
Rast / Einkehr
Tarscher Alm, Berggasthof Tarscher Alm: https://www.vinschgau.net/de/latsch-martelltal/aktivurlaub/wandern-bergtouren/almen-schutzhuetten
Karten
Carta Topografica 1:25 000, Blatt Nr. 042, Ultental, Tabacco Verlag
OpenStreetMap: https://www.openstreetmap.org
Kompass, DVD Wander-, Rad- und Schitourenkarte Südtirol
Kompass Wanderkartenset 1:25 000, WK 670 Vinschgau (3 Karten)
Bemerkung
Gutes Orientierungsvermögen ist bei der Überschreitung in das Tarscher Joch nötig.
Autorname Autorkontakt
Manfred Karl Feedback an Autor
Letzte Änderung Autor
22.09.2026
Zugriffe Gesamt Zugriffe August 2026
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