Auf der B188 Silvrettastraße bis nach Schruns. Von dort Auffahrt nach SW auf der Latschaustraße bis zum Staubecken bzw. der Talstation/Mittelstation der Golmerbahn.
Charakteristik
Aussichtsreiche Gratwanderung, die teilweise Trittsicherheit verlangt
Der Aufstieg zur Geißspitze von W erfolgt auf schmalen Steigen in teils abschüssigem Gelände
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Von der Bergstation der Golmerbahn am Grüneck kurz steil hinauf zum ersten Gipfel, dem Golmerjoch (Gipfelkreuz). Was dann folgt ist eine grandiose Gipfelrunde, die zumeist am Grat verläuft und daher ein fantastisches Panorama bietet. Der zweite Gipfel, der Latschätzkopf, wird nach einem Zwischenabstieg ebenso rasch erreicht. Westlich des Latschätzkopfes liegt das Kreuzjoch, das man ebenfalls mitnehmen kann oder O-seitig auf schmalem Steig umgeht. Im Hätaberger Joch beginnt dann der beeindruckende Anstieg zur Geißspitze nach O, der ein Mindestmaß an Trittsicherheit verlangt. Der Wilde Mann wird NO-seitig in der abschüssigen Flanke umgangen und man erreicht einen Grassattel. Dort setzt der kurze, aber steile SW-Grat zur Geißspitze an. Auf schmalem Steiglein gelangt man zum Gipfelkreuz. Nach SO erfolgt der ebanfalls recht steile Abstieg zur Lindauer Hütte (Einkehr empfohlen!). Nach einer ausgiebigen Stärkung muss man noch den langen Hatscher durchs Gauer Tal zurück nach Latschau bewältigen.
Stützpunkt
Lindauer Hütte, 1744m, DAV, bewirtschaftet: Ende Mai - Anfang/Mitte Okt.; Tel.:+43 664 5033456; E-Mail: team@lindauerhuette.com; Web: https://lindauerhuette.com/#
Zielpunkt
Geißspitze
Rast / Einkehr
Lindauer Hütte, Betriebe am Grüneck, im Gauer Tal, in Tschagguns und Schruns
Wer die großartige Landschaft des Rätikon erleben will und trittsicher ist, dem sei der Golmer Höhenweg und dessen Fortsetzung über den Geißspitzweg und Gauertalweg empfohlen. Vor allem der Blick auf die Drei Türme fasziniert, zudem sorgt die Lindauer Hütte für das leibliche Wohl. Der lange Weg durchs Gauer Tal verlangt dann noch etwas Geduld.