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Touren / Wandertouren / Anden Hochland / Cordillera de Llicaytahua / Salar de Uyuni - Potosi / Colchani

Andreas Koller | 12.03.2026
Schwer

Volcan Cerro Tunupa (5225m) / Wandertour


TOURFOTOS



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KARTE_TUNUPA1.jpg - Andreas Koller 
KARTE_TUNUPA2.jpg - Andreas Koller 
KARTE_TUNUPA3.jpg - Andreas Koller 

TOURBESCHREIBUNG

Region, Land Tourengebiet
Anden Hochland, BOL Cordillera de Llicaytahua / Salar de Uyuni - Potosi / Colchani
Streckenlänge Gehzeit
6KM 4 Std 40 Min
Höhenmeter Aufstieg Höhenmeter Abstieg
615HM 615HM
Schwierigkeit Aufstieg Abstieg
Kondition Panorama
Vorwiegende Exposition Ausgesetzte Stellen
Südost Nein
ÖAV Wegnummer ÖAV Schwierigkeit
o.Nr.  
Ausgangspunkt  der Tour anzeigen Startpunkt GPS Position
Parkplatz Tunupa / Jirira (4652m) Längengrad: -67,624025344
Breitengrad: -19,834740542
Anreise / Zufahrt
Die Anreise von Europa nach Bolivien ist mühsam, zweimaliges Umsteigen ist
notwendig. Dafür sind die Verbindungen zahlreich via Frankfurt, Madrid,
London, Paris, Amsterdam und teilweise via USA. Uyuni mit dem kleinen
Flughafen erreicht man in knapp einer Stunde von La Paz mit der
bolivianischen Fluggesellschaft BoA. Via die Ortschaft Colchani (ein paar Km
nördlich von Uyuni) und von dort nach NW durch die Salar de Uyuni erreicht
man den kleinen Ort Jirira (Unterkunftsmöglichleiten). Am Nordostende des
Orts zweigt eine schlechte Schotterstraße zum Parkplatz am Tunupa ab
(Schranken; Schlüssel notwendig - Telefonnummer in einer Box beim
Schranken). Für die Auffahrt benötigt man ein 4WD-Fahrezug.
Charakteristik
Trotz steiler, teilweise abschüssiger Passagen nicht allzu schwierige Bergtour
Gipfel / Berg
Volcan Tunupa (5225m)
Ausrüstung
Schuhe mit Profilsohle, Trekkingstecken, Verpflegung
Tourtyp / Charakter der Tour
Bergtour mit leichten Kletterstellen
Wegbeschaffenheit
Schotterweg
Schutt / Steine / leichter Fels
Steig
wegloses alpines Gelände
Wegbeschaffenheit Ergänzung
Steiler Schutt und Lavasand, nur Steigspuren, nur wenige unangenehme Schritte auf schuttbedeckten Platten, zum Südgipfel kurz SG I
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Vom einsamen Parkplatz auf angenehmen Steig nach W in einen weiten Sattel.
Dort schwenkt man nach NW und steuert die steile SO-Flanke an. In dieser
nach Steigspur und Steinmännern immer höher und steiler, wobei eine
Felsrippe angesteuert wird. Auf ca. 5000m mischen Platten im Gelände mit, die
markante Felsrippe wird in Aufstiegsrichtung rechts passiert, bis man einen
Durchschlupf zum Grat hat. Der ist anfangs noch steil, flacht dann aber ab und
quert nach rechts (= N). am Grat oder oft rechts davon direkt auf den Südgipfel
(5137m), wobei die letzten Meter ganz leichte Kletterstellen (I) aufweisen. Nun
steil nach N hinunter in eine Scharte und Wiederaufstieg auf den
farbenprächtigen Zentralgipfel. Hier wartet keine Kletterei mehr, allerdings
handelt es sich um ein kleines abschüssiges Steiglein in manchmal rutschigem
Terrain. Der Zentral- oder Mittelgipfel ist mit einem kleinen Steinmann
geschmückt. Der Abstieg führt zunächst retour bis knapp vor die Scharte, dann
nach S bzw. SW in der sehr steilen Schuttflanke hinunter. Hier kann man
richtiggehend abfahren, man muss allerdings mit viel Sand und Schutt in den
Schuhen rechnen. Im unteren Bereich fächern sich die Abfahrtsspuren
regelrecht auf, so dass man mehrere Optionen geboten bekommt. Spätestens
beim querlaufend Steiglein ist Schluss mit der Abfahrt und man gelangt nach W
zurück zur Aufstiegsroute. Da man bereits weit abgestiegen ist, erreicht man
den Parkplatz in kurzer Zeit.
Stützpunkt
Unterwegs keiner
Zielpunkt
Cerro Tunupa Central
Rast / Einkehr
Betriebe in Jirira
Kombinationsmöglichkeiten
Man kann auch von weiter unten und verschiedenen Orten starten.
Karten
National Geographic 1415 Adventure Travel Map Bl.: 3406 (Bolivia) -> siehe
Kartenausschnitt!
World Mapping Project 1300 (Bolivia)
Beschilderung
Keine
Bemerkung
Obwohl die Tour zum Mittelgipfel des Tunupa nicht schwierig ist, verlangt sie
ein gewisses Maß an Trittsicherheit und ein Mindestmaß an Schwindelfreiheit.
Auch die Abfahrt in der steilen Südostflanke muss geübt sein, sonst wird die
Unternehmung deutlich länger. Der Hauptgipfel (5435m) wird wegen des
brüchigen Gesteins kaum bestiegen.
Autorname Autorkontakt
Andreas Koller Feedback an Autor
Letzte Änderung Autor
12.03.2026
Zugriffe Gesamt Zugriffe Februar 2026
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