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Touren / Wandertouren / Oberösterreich / Sengsengebirge

Manfred Karl | 04.07.2013
Mittel

Rundtour Hagler – Hoher Nock - Gamsplan / Wandertour


TOURFOTOS



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130704232940.ovl - Manfred Karl 
hoher_nock_hagler_rw1.jpg - Manfred Karl 
hoher_nock_hagler_rw1.ovl - Manfred Karl 
130704232939.kml - Manfred Karl 

TOURBESCHREIBUNG

Region, Land Tourengebiet
Oberösterreich, AT Sengsengebirge
Streckenlänge Gehzeit
16KM 8 Std 0 Min
Höhenmeter Aufstieg Höhenmeter Abstieg
1.610HM 1.610HM
Schwierigkeit Aufstieg Abstieg
Kondition Panorama
Vorwiegende Exposition Ausgesetzte Stellen
Süd Nein
Ausgangspunkt  der Tour anzeigen Startpunkt GPS Position
Parkplatz Jagdhaus Rettenbachtal, 605 m Längengrad: 14,3129459023
Breitengrad: 47,754220603
Anreise / Zufahrt
Über die Pyhrnautobahn (A 9) bis zur Ausfahrt Roßleiten - Windischgarsten und auf die B 138. Entweder gut 400 m Richtung Windischgarsten und nach links abzweigen. Den Hinweisschildern Rading – Rettenbachtal folgen, an einem kleinen Klettergarten vorbei und in das Rettenbachtal. Oder auf der B 138 nur ca. 250 m Richtung Kirchdorf und dann rechts ab, ebenfalls in das Rettenbachtal.
Am ersten Parkplatz beim Eingang des Rettenbachtales vorbei und noch rund 1,8 km, zuletzt auf einer Schotterstraße bis zum Parkplatz vor dem Jagdhaus Rettenbachtal.

Charakteristik
Ausgedehnte und über längere Strecken weglose Rundtour. Landschaftlich sehr schön, ab der Waldgrenze mit toller Aussicht. Technisch wenig schwierig und bei guter Sicht auch nur geringe Orientierungsschwierigkeiten. Ein Gespür für die Wegfindung ist aber dennoch hilfreich. Besonders beim Übergang vom Hagler zum Hohen Nock wird man mit großer Einsamkeit belohnt.
Gipfel / Berg
Hagler, 1669 m – Hoher Nock, 1963 m – Gamsplan, 1902 m
Ausrüstung
Übliche Wanderausrüstung
Tourtyp / Charakter der Tour
anspruchsvolle Bergwanderung
Wegbeschaffenheit
markierte Wege (alpines Gelände)
Schotterweg
Schutt / Steine / leichter Fels
Waldweg
wegloses alpines Gelände
Wiesenweg
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Vom Parkplatz wandert man 800 m auf dem Anfahrtsweg zurück bis zu einer Brücke und dem Beginn der Asphaltstraße. Hier zweigt die Zufahrt zu den Häusern Rading 167-168 ab. Wenige Meter diese Zufahrtsstraße bergwärts, bis rechts ein deutlicher, nicht markierter Steig abzweigt. Über diesen kann man die Straße abkürzen. Man erreicht einen bewaldeten Rücken mit Telegraphenleitung und folgt ihm bis zu einer Wiese. Am Waldrand rechts entlang zur Maxl-Aussicht, einer Hütte am Waldrand mit Rastbank. Ein paar Meter oberhalb trifft man auf eine Traktorspur. Diese nach links zum Gehöft Rießriegl und auf der folgenden Forststraße nach rechts. (Wenn die Wiese kurz gemäht ist, kann man von der Maxl-Aussicht auch weiter am Wald- bzw. Grabenrand aufsteigen und unterhalb einer baumbestandenen Kuppe mit einem Bienenstock, zuletzt etwas bergab auf die Forststraße gelangen.)
Bei der folgenden Abzweigung leicht fallend nach rechts in das Abrißtal, welches vom Hagler herunterzieht. Die Straße quert den Graben und führt in einem großen Bogen rechts aufwärts zu der Wildfütterung Reith, die auf einer schönen Wiese liegt. Von hier aus sieht man schon den Südgrat des Hagler, der die rechte Einfassung vom Abrißtal bildet. Weiter auf der Straße und nach einer Linkskehre zu einer Lichtung mit Hochstand. Daran vorbei bis zum nahen Straßenende. Jetzt im spitzen Winkel rechts ab auf den hier beginnenden erdigen Holzbringungsweg. Über ihn solange aufwärts, bis der Südgratrücken erreicht ist - hierher könnte man auch direkt von der Lichtung weglos aufsteigen. Etwas links vom Rücken beginnt der mit Steindauben gut markierte Steig, der in zahlreichen Kehren über den gesamten Grat bis zum Gipfel leitet. Zuerst noch durch den hochstämmigen Wald ansteigend erreicht man zunehmend freies Gelände mit großartiger Aussicht und steigt schließlich auf dem nach oben zu immer schmäler werdenden Grat stellenweise leicht exponiert, aber nie wirklich ausgesetzt, zum Gipfelkreuz hinauf. Einige ganz leichte und sehr kurze Felspassagen (maximal 1-) sind dabei zu übersteigen.

Übergang Hagler – Hoher Nock:
Nordöstlich vom Hagler fällt ein großes Kar auf, das im gesamten unteren Bereich dicht mit Latschen bewachsen ist und von Schneeberg (westlicher Nachbargipfel des Hohen Nock), Nockplatte und Hoher Nock eingerahmt wird. Der Schneeberg entsendet einen latschenbestandenen Grat in den Sattel zwischen Hagler und Schneeberg. Blickt man vom Hagler in das Kar, erkennt man einen deutlichen Steig, der unterhalb von diesem Grat von links nach rechts in das Kar hineinzieht. Der Steig verliert sich in der steilen Seitenflanke des Grates und erst bei der Nockplatte sind wieder (Gams-)spuren gut erkennbar. Wenn man sich grob an diese Linie Steig - Gamsspuren hält, ist der Übergang zum Nockgipfel bei guter Sicht kein großes Problem und man kann beinahe den gesamten Latschenbestand im freien Gelände umgehen.
Vom Hagler auf dem Grat, der Richtung Hoher Nock zieht (Nordost) auf schwachem Steig abwärts zu einem Abbruch. Steil hinunter, dann links durch Latschen und über Schrofen (teilweise 1-) absteigen, schließlich scharf links bis man auf einen schönen Jagdsteig trifft. (Falls man nur den Hagler besteigen möchte, kann man von hier aus zuerst östlich, dann nach Süden umbiegend zum Budergrabensteig gelangen und über diesen das Jagdhaus im Rettenbachtal erreichen.)
Für den Übergang zum Hohen Nock wandert man am Jagdsteig hingegen nach links (westlich), an einem desolaten Ombrometer vorbei in den Sattel zwischen Hagler und dem vom Schneeberg herabziehenden Gratkamm. Im Sattel verlässt man den Jagdsteig und folgt der zwischen den Latschen ausgeschnittenen Wegspur in das oben erwähnte Kar. Noch bevor sich der Pfad in der steilen Schrofenflanke des Gratkammes verliert, steigt man wenige Höhenmeter weglos rechts hinunter in den Karboden. (Das Queren der Schrofenflanke in gedachter Verlängerung des Steiges ist zwar möglich, bringt aber kaum einen Zeitgewinn.) Im Karboden auf angedeuteten Gamswechseln aufwärts, dann längere Zeit völlig weglos aber ohne Schwierigkeiten stets links der dichten Latschenbestände in nordöstlicher Richtung ansteigend. Einige Schutthänge sind etwas mühsam zu queren, Gamsspuren erleichtern dies jedoch, ehe man unterhalb der markanten Nockplatte wieder auf vereinzelte Steindauben trifft. An der Nockplatte vorbei und stets in Richtung Hoher Nock weiter. Bei geschickter Geländewahl kann man die Latschen bis auf ein, zwei ganz kurze Passagen vermeiden. Zuletzt steigt man ein kurzes Stück recht steil auf einer deutlichen Wegspur zur Gipfelwiese des Hohen Nock aus. Nach rechts auf den Kamm und die letzten Meter zum Gipfelkreuz.

Übergang zum Gamsplan und Abstieg:
Auf dem Weg Nr. 463 (Normalanstieg vom Rettenbachtal) etwa 20 Höhenmeter steil abwärts (leichte Kletterpassagen bis 1-/1), dann auf dem Südostkamm auf dem in weiterer Folge einfachen Weg in den Wiesensattel mit der ÖK-Höhenkote 1779 m. Vom markierten Weg links an die steil abfallende Kante des Kammes. Auf einem schmalen Band zwischen Latschen und Steilabfall entlang, dann den Steigspuren folgend stets nahe am Abbruch zum kleinen Gipfelkreuz vom Gamsplan. Zurück in den Sattel und auf dem markierten Steig abwärts zum Merkensteinbründl. Der sehr gut angelegte Weg sinkt allmählich in den Budergraben ab und man kommt an der Abzweigung zum Hagler vorbei (Wegtafel, jedoch ohne Hinweis auf den Hagler).
Durch lockeren Hochwald, dann über eine lange Strecke im Budergraben baumfrei und durch Latschen talwärts. Hier kann es im Sommer enorm heiß werden, ein Umstand, den man bei der Tourenplanung berücksichtigen sollte. Der Steig führt schließlich in einer langen Hangquerung aus dem Graben auf eine mit Gras und Büschen bewachsene Rippe hinaus (Punkt 911 m in der ÖK). Erst ein Stück weiter unten findet man wieder schattigen Wald vor und man gelangt durch diesen zurück zum Parkplatz im Rettenbachtal.

Rast / Einkehr
Gasthäuser in Windischgarsten.
Karten
Österreichische Karte auf DVD Austrian Map Fly 5.0
Kompass Digitale Wander-, Rad- und Skitourenkarte
Österreich
Bemerkung
Vom Hagler kann man auch noch auf anderen Wegen zum Hohen Nock gelangen. Beispielsweise führt vom oben erwähnten Jagdsteig, der die Verbindung zwischen den Wegen 463 und 461 (Anstieg von St. Pankraz) herstellt, beim Grenzstein 28/H ein mit Steindauben bezeichneter Steig durch die dichten Latschenfelder bis zum Wandfuß, wo man auf den beschriebenen Übergang trifft. Um diesen Weg zu wählen, muss man vom Haglerabstieg am Jagdsteig rechts (östlich) Richtung Weg Nr. 463 (Budergrabensteig) gehen, bis man auf den Grenzstein 28/H trifft.
Autorname Autorkontakt
Manfred Karl Feedback an Autor
Letzte Änderung Autor
04.06.2020
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    6 Std 0 Min, 1350 HM  (Oberösterreich, AT)
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