Der Ausgangspunkt Hochkrumbach etwas östlich vom Hochtannbergpass ist über die L 200, das ist die Verbindung Dornbirn – Warth, erreichbar. Nach Warth gelangt man auch über die L 198 vom Arlberg oder von Reutte. Ein großer Parkplatz befindet sich entlang der L 200 vor der Abzweigung zum Hotel Adler.
Charakteristik
Ausgedehnte Rundtour mit steilen Aufstiegen und entsprechenden Abfahrten.
Gipfel / Berg
Geißhorn, 2366 m
Ausrüstung
Übliche Skitourenausrüstung
Wegbeschaffenheit
freies Gelände
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Vom Parkplatz zur nahen Widdersteinalpe und ungefähr entlang vom Sommerweg Richtung Widdersteinhütte aufsteigen. Über die meist nur mäßig steilen Hänge geht man links an ihr vorbei und hält sich weiter links von einer ausgeprägten Mulde. Der Anstieg dreht dabei immer mehr in die Ostseite des Widdersteins. Nach einer flachen Passage folgt eine felsdurchsetzte, gut 40 Grad steile Stufe. Über diese muss man die Ski meistens tragen, danach wird es wieder flacher. Zuletzt steilt sich der Hang in die Ostgratscharte nochmals ordentlich auf, lässt sich im Normalfall aber gut mit Ski begehen. Die Abfahrt erfolgt zuerst entlang des Aufstiegsweges. Ab einer Höhe von ca. 2200 m steuert man dann jedoch den Sattel östlich des Leopoldshörnles an, auf dem sogar ein Gipfelkreuz steht. Bei gutem Pulverschnee bietet sich nun eine herrliche Abfahrt über die Steilhänge des oberen Gemsteltales. Dort wo dieses flach wird und ungefähr auf Höhe der Obergemstelalpe nach Norden schwenkt, wird man die Steigfelle wieder aufziehen, um zum Geißhorn aufsteigen. Es folgt eine lange Querung nach Osten vorbei an der Sterzer Hütte und am Sterzer See. Anschließend leiten mäßig geneigte Hänge an den Beginn der Südflanke des Geißhorns etwas nördlich vom Koblatpass. In zahlreichen Spitzkehren hinauf zum Gipfel, im oberen Teil etwas über 35 Grad steil. Abfahrt über die Flanke, dann östlich vom Koblatpass mit kurzen Gegenanstiegen in den Sattel nördlich vom Haldenwanger Kopf. Nach Westen und in etwa entlang vom Sommerweg die steilen Südhänge des Koblat queren. Vor oder nach dem Graben des Tschirggenbaches hinunter zu einem Almweg. Auf diesem wenige Meter bergauf in den Sattel zwischen dem Aussichtspunkt Tschirggen und dem Koblat. Die restliche Abfahrt erfolgt über sanft geneigte Mulden bis zur Hochtannbergstraße. Entweder entlang der L 200 etwas weniger als 1 km zurück zum Ausgangspunkt oder die L 200 überqueren und kurze Abfahrt zur Skiroute Adler. Über diese leicht ansteigend am Hotel Adler vorbei zum Parkplatz.
Abfahrt
Abfahrt über die Flanke, dann östlich vom Koblatpass mit kurzen Gegenanstiegen in den Sattel nördlich vom Haldenwanger Kopf. Nach Westen und in etwa entlang vom Sommerweg die steilen Südhänge des Koblat queren. Vor oder nach dem Graben des Tschirggenbaches abwärts zu einem Almweg. Auf diesem wenige Meter bergauf in den Sattel zwischen dem Aussichtspunkt Tschirggen und dem Koblat. Die restliche Abfahrt erfolgt über sanft geneigte Mulden bis zur Hochtannbergstraße. Entweder entlang der L 200 etwas weniger als 1 km zurück zum Ausgangspunkt oder die L 200 überqueren und kurze Abfahrt zur Skiroute Adler. Über diese leicht ansteigend am Hotel Adler vorbei zum Parkplatz.
Rast / Einkehr
Gastronomie in Warth-Schröcken: https://www.warth-schroecken.at/de/restaurants-in-warth-schroecken.html
Karten
Austrian Map online, www.austrianmap.at OpenStreetMap: https://www.openstreetmap.org Kompass Digitale Wander-, Rad- und Skitourenkarte Österreich
Bemerkung
Die Kombination Widderstein Ostgratscharte und Geißhorn bietet eine spannende Rundtour mit zwei steilen, bei guter Schneelage genussreichen Abfahrten. Besonders im Kar östlich vom Widderstein bewegt man sich in einem eindrucksvollen Ambiente. Auf der gesamten Tour ist wegen der steilen Hänge unbedingt auf die Lawinensituation zu achten.