Im Rhonetal auf der A9 bis Martigny-Combe, dann auf der Route 21 (Route du Grand-Saint Bernard) und der Route de Verbier nach O ins Val de Bagnes bis Le Chable. Dort zweigt man nach NO ab und fährt hinauf nach Verbier und weiter bis zum Parkplatz bei der Bergbahn nach Savoleyres.
Charakteristik
Die kurze, nette Steiganlage führt zum grandiosen Aussichtsgipfel des Pierre Avoi (Treppen, Ketten, Leiter)
Gipfel / Berg
Pierre Avoi (2473m)
Ausrüstung
Leichte Bergschuhe / Trailrunningschuhe mit Profilsohle, Klettersteigset/ Helm nicht notwendig (maximal für Anfänger),Trekkingstecken (für den Abstieg), Verpflegung
Tourtyp / Charakter der Tour
Klettersteig
Zustieg
Von der Bergstation nach SW mit Höhenverlust in den Col de la Marlene und in selbiger Richtung weiter (einaml steil bergauf). Bald steht man vor der SO- Flanke des Pierre Avoi. Ein paar Meter hinauf zum Wandfuß und zum Einstieg.
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Über Stufen mit Kettensicherung hianuf auf einen Absatz (A), dann ein paar Gehmeter zur Leiter, die ein Felswandl überwindet (A/B). Der restliche Aufstieg ist ein mit Kettensicherung (Geländer) ausgestatteter Steig. Achtung: Die Steiganlage muss auch im Abstieg bewältigt werden.
Abstieg
Die meisten wandern zurück zur Gondelbahn, was allerdings sehr schade ist. Der 2-stündige Abstieg nach Verbier bzw. zur Talstation hat viel zu bieten. In einem weiten Linksbogen wandert man zunächst durch ein bizarre Felswelt, dann über die schönen Almmatten La Marlene, erhascht einen Blick in die Schlucht Les Deforans und bewundert kurz vor dem Ziel die netten Chalets und Ferienhäuser von Verbier. Alles in allem ein lohnender Abstieg.
Stützpunkt
Unterwegs keiner
Zielpunkt
Pierre Avoi
Rast / Einkehr
Betriebe in Verbier
Kombinationsmöglichkeiten
Verbier bietet zahlreiche Möglichkeiten für alpine und hochalpine Unternehmungen.
Die Steiganlage auf den Pierre Avoi ist kein klassischer Klettersteig, dennoch eine nette Angelegenheit, um auf den Panoramagipfel zu gelangen. Dazu braucht man kein Klettersteigset, aber es gibt immer wieder Leute, die vor dem finalen Anstieg umkehren. Der etwas längere Abstieg ist dann eine genussvolle Draufgabe und belohnt mit großartigen Ausblicken und schönen Eindrücken.