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Mittel Pointe des Marcelettes, 2909 m    Druckversion öffnen

Region, Land Tourengebiet
Provence Alpes Cote d Azur, FR Cottische Alpen / Parc naturel regional du Queyras
Gehzeit Günstigste Jahreszeit
3 Std 30 Min Hochwinter
Höhenmeter Aufstieg Höhenmeter Abfahrt
1.125  HM 1.125 HM
Schwierigkeit Aufstieg Abstieg
Kondition Panorama
Exposition Aufstieg Ergänzung zur Exposition
Nordwest Teilweise nord- bzw nordostseitig
Ausgesetzte Stellen  
Nein  
Anreise / Zufahrt
Von Turin auf der A 32 über Susa Richtung Bardonecchia. Ausfahrt bei Oulx und über die SS 24 und den Col de Montgenevre nach Briancon. Weiter auf der N 94 nach Süden Richtung Embrun / Gap und bei der Abzweigung nach Guillestre auf die D 902 A bzw. D 902. Durch das anfangs schluchtartige Tal über Chateau-Queyras bis Ville-Vieille. Beim Kreisverkehr nach Saint-Veran bzw. Molines-en-Queyras abbiegen (D 5) und in mehreren Kehren hinauf zu einer Kreuzung. Rechts Richtung Saint-Veran, an der Skistation vorbei, bis zu den Häusern von le Cros (laut IGN-Karte). Gleich danach und noch vor der folgenden Kehre besteht bergseitig eine gute Parkmöglichkeit.
Ausgangspunkt  
Le Cros unterhalb von Saint-Veran, 1885 m

GPS Position
Längengrad: 6,85947597026
Breitengrad:: 44,7011921683
Charakteristik
Die Tour auf die Pointe des Marcelettes stellt deutlich höhere Anforderungen als der im unteren Teil parallel verlaufende Anstieg auf den Pic Cascavelier. Bei guten Schneebedingungen erwartet einen jedoch eine äußerst lohnende und im unteren Teil in einer sehr kurzen Passage auch anspruchsvolle Abfahrt.
Gipfel / Berg
Pointe des Marcelettes, 2909 m
Ausrüstung
Normale Skitourenausrüstung, Harscheisen. Bei Hartschnee können für das letzte sehr steile Stück auf den Grat hinaus Steigeisen nötig sein.
Wegbeschaffenheit
Forstweg
freies Gelände
Wald
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Bei den Häusern von le Cros zweigt ein präparierter Wanderweg ab, der rund 30 Höhenmeter in den Talboden hinunter und über den Bach führt. Man folgt den Wegweisern Crete du Curlet bzw. Croix de Curlet. Der Weg führt gemütlich in zahlreichen Kehren durch den nordwestseitigen Hochwald. Man erreicht die freien Flächen der Cabanes de Lamaron, wo der weitere Anstieg erstmals gut sichtbar wird. Stets nach Südosten geht es zuerst flach, dann allmählich ansteigend, zuletzt steil auf den Grat hinaus, den man bei einigen Felsblöcken erreicht. Bis hierher ist der Anstieg identisch mit jenem auf den Pic Cascavelier, der vom Sattel aus in wenigen Minuten unschwer zu erreichen ist. Der weitere Anstieg auf die Pointe des Marcelettes führt über den teils steilen und schmalen, an kurzen Stellen auch exponierten Nordostgrat. Bei guten Schneeverhältnissen kann man bis knapp unter den Gipfelkamm, in den der Grat mündet, mit Ski aufsteigen. Die letzten Meter erfordern meist das Tragen der Ski, Hangneigung um geschätzte 40 Grad, wobei unter einer mehr oder weniger großen Wechte nach rechts ausgequert werden muss und man gleich darauf am hier fast waagrechten Gipfelkamm aussteigt. Der Gipfelturm kann direkt über eine ca. 10 m hohe beinahe senkrechte, aber gut griffige Wand recht luftig erklommen werden (2 und 1). Außen herum geht es etwas leichter, was für den Abstieg vorteilhaft ist.
Abfahrt
Die Abfahrt erfolgt auf dem Anstiegsweg, wobei sich gleich beim Ausstieg eine enorm steile Abfahrt durch die felsdurchsetzte Nordflanke anbietet (nur bei besten Schneeverhältnissen).
Eine einfachere, nichtsdestoweniger ebenso tolle Abfahrt bietet sich, wenn man den Gipfel überschreitet und vom Punkt 2900 (IGN-Karte) aus startet. Dorthin gelangt man, indem auf der Südseite unterhalb der Felsen einige Meter abrutscht (Steigfelle kann man auf den Ski lassen), am Fuß der Felsen entlang quert und dann zur Schneekuppe des Punktes 2900 aufsteigt. Kurz auf dem Kamm nach Westen, dann nach rechts über schöne, mittelsteile Nordwesthänge in das Vallon du Chatelard abfahren. Auf einer Höhe von 2300 m verengt sich das Tal und wird schluchtartig. Im Abfahrtssinn rechts haltend gelangt man zu einem Felsriegel, der nur an zwei Stellen und bei ausreichender Schneelage durchfahren werden kann. Teils abrutschend geht es sehr schmal und steil zwischen den Felsen hinunter. Die Passage ist nur kurz, aber bei ungünstigen Verhältnissen nicht unproblematisch da auch Eis zutage treten kann. Gleich darauf wird der Graben recht gut befahrbar und man durchfährt diesen zur Gänze, teilweise eventuell mehr am rechten Rand haltend. Flach hinaus und dem Bachverlauf folgen, bis man auf einen Weg stößt. Auf diesem talaus, stets rechts haltend bis wieder der Anstiegsweg erreicht ist. Den kurzen Gegenanstieg zurück zum Ausgangspunkt.
Einen guten Einblick in den unteren Teil der Abfahrt mit der Schlüsselpassage hat man, sobald man beim Aufstieg erstmals aus dem Wald tritt und der Blick frei wird auf die gegenüber liegende Talseite.
Stützpunkt
Quartiermöglichkeiten unter: www.saintveran.com, www.molinesenqueyras.com
Allgemeine Infos unter: www.pnr-queyras.fr, www.queyras-montagne.com
Rast / Einkehr
Restaurants in Saint-Veran bzw. Molines-en-Queyras
Karten
Carte topographique 1:25 000, Mont Viso, Nr. 3637 OT, Institut Geographique National (IGN), www.ign.fr. Erhältlich vor Ort oder über Vorbestellung im Internet
Als Übersicht: Französische Alpen Süd 1:150 000, Michelin LOCAL Frankreich, Nr. 334
Literatur
Cabau/Galley: Ski de Randonnée Hautes-Alpes, Editions Olizane, ISBN 978-2-88086-374-6, siehe auch unter www.olizane.ch
Bemerkung
Ein Aufenthalt im Queyras kann auch gut mit Langlaufen bzw. Schneeschuhwanderungen kombiniert werden. Es gibt sehr schöne Loipen sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Winterwandern.
Autorname Autorkontakt
Manfred Karl Feedback an Autor  
Letzte Änderung Autor
16.02.2016
Letzte Änderung Alpintouren.at Redaktion
17.02.2016 11:01:00 (Petra Auer)
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